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Schulleben
 

Berufspraxistag

Beim Berufspraxistag die Schule verschönert

Wie arbeitet ein Maurer? Ist das Zimmerhandwerk etwas für mich? Oder kann ich mir vorstellen nach meinem Schulabschluss in der Altenpflege zu arbeiten? Erste Antworten auf diese Fragen gab der Berufspraxistag an der Sekundarschule Haaren. Bereits zum dritten Mal fand der Berufspraxistag statt. 206 Schüler der Jahrgänge acht, neun und zehn wurden nach Möglichkeit wunschgemäß in Berufsgruppen eingeteilt.

Zahlreiche Einrichtungen und Unternehmen beteiligten sich, um den Schülern praxisnahe Einblicke in ihren Alltag zu gewähren. Das Bauunternehmen Fritz Schroeders aus Waldfeucht-Haaren stellte den Beruf des Straßenbauers vor. Das Bauunternehmen Ralf Peters, ebenfalls aus Waldfeucht-Haaren, gewährte Einblicke in die Ausbildungsberufe Maurer und Stahlbetonbauer. Die Firma Holzbau Küppers aus Geilenkirchen stellte den Zimmerer-Beruf vor.
Über den Beruf des Kfz-Mechatronikers informierte das Busunternehmen von den Driesch aus Waldfeucht-Haaren. Mitarbeiter des Alten- und Pflegeheims St. Josef in Selfkant-Höngen gaben Informationen zum Beruf des Altenpflegers. Der Bauhof der Gemeinde Waldfeucht gab Einblicke in die Berufe Gärtner, Maler und Lackierer. Fachlehrer der Sekundarschule Haaren informierten über die Berufswege Koch und Gastgewerbe.

Das Wetter spielte an diesem besonderen Schultag mit, so dass die auf dem Schulhof geplanten Aktionen problemlos stattfinden konnten. „Bleibende Erinnerungen“ schufen unter anderem die Zimmerleute mit stabilen Bankelementen in einem Pavillon auf dem Schulhof, der beim letzten Berufspraxistag schon mit Schülerhilfe erstellt worden war.

Die Straßenbauer brachten einen Stahlzaun am Rande des Schulhofs an, der sowohl die ins Aus beförderten Bälle während der Ballspiele in der Pause im Spiel hält, als auch die dahinter befindlichen Anpflanzungen schützt. Im Flur wurden Wände neu gestrichen. Außerdem fertigten die Schüler Schilder für Schrankfächer in der Sekundarschule und in der Grundschule. Die Maurer stellten neue steinerne Sitzplätze für die Ruhezone auf dem Schulhof her.

Einblick in die Berufswelt der Mechatroniker gewährte das Busunternehmen von den Driesch an einem Schulbus, für die Schüler ein täglich genutztes Transportmittel. Für die Verköstigung der Teilnehmer sorgten in der Schulküche die Köche unter Anleitung der Fachlehrer. Serviert wurden Suppe, Erfrischungsgetränke, Kaffee und Kuchen von den Fachkräften Gastgewerbe.

Wie bereits bei den bisherigen Berufspraxistagen wurden auch an diesem Schultag unter Beteiligung der Schüler Arbeiten, Verschönerungen und Reparaturen vorgenommen. Sie wirken somit an der Gestaltung der Schule aktiv mit. Das Gebäude und die Einrichtungen der Schule erfahren dadurch eine Wertschätzung, die jedem Besucher sichtbar ins Auge sticht.

Das Prinzip ist einfach und wirkungsvoll: Schüler beschmutzen oder zerstören keine Werke, die sie selbst gefertigt haben. Außerdem motivieren sie sich gegenseitig, ihre Schule zu verschönern. Ein toller Nebeneffekt: Wie bei den bisherigen Berufspraxistagen wurden besonders positiv auffallenden Schülern von den beteiligten Firmen Ferienjobs, Praktikums- oder Ausbildungsplätze angeboten.

Quelle: http://www.aachener-zeitung.de (27. September 2013)

Videofilm vom Berufspraxistag 2007

Hier ein kleiner Film über den ersten Berufspraxistag 2007.