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Berufsorientierung

Das Berufsorientierungskonzept der Sekundarschule Haaren (im Folgenden kurz als BO-Konzept bezeichnet) orientiert sich am bereits über viele Jahre bestehenden und stets weiterentwickelten BO-Konzept der Verbundschule Haaren. Danach setzt die Berufswahlvorbereitung schwerpunktmäßig im Jahrgang 8 ein.

In den Jahrgängen 7 und 8 werden zwei Kompetenzfeststellungs- bzw. –trainingsver­fahren (REAVIS und hamet2) durchgeführt, die jeder Schülerin und jedem Schüler als Potenzialanalyse für den weiteren Verlauf der Berufswahlvorbereitung dienen. Im Rahmen von Planungsgesprächen werden Empfehlungen für die beiden Praktika in den Jahrgängen 9 und 10 ausgesprochen.

Die Dokumentation der Berufswahlvorbereitung der Sekundarschule Haaren findet in Form eines Portfolios statt, hier speziell in Form des Berufwahlpasses. Dieser erfasst alle Bausteine der Berufwahlvorbereitung der Schule, die im sogenannten Berufwahlfahrplan festgelegt sind, und gibt sowohl dem Schüler wie auch dem Lehrer einen Überblick über alle berufsorientierenden Themen in den unterschiedlichsten Fächern (z. B. Lebenslauf und Bewerbungsschreiben im Deutschunterricht, Veränderte Berufswelt im Erdkundeunterricht, Prozentrechnung im Mathematikunterricht etc.).

Die Berufwahlvorbereitung wird durch zusätzliche Informationen für die Bereiche Abitur (und mögliche Ausbildungen) und Studium (duales Studium oder Hochschulstudium) erweitert. Für die Schülerinnen und Schüler (SuS), die nach dem Verlassen der Sekundarschule Haaren in eine gymnasiale Oberstufe der Kooperationsschulen wechseln, wird ein Übergabegespräch stattfinden, bei dem auch der bis dahin bearbeitete Berufswahlpass einbezogen wird. Kooperationsschulen sind derzeit das Kreisgymnasium Heinsberg, das Berufskolleg Wirtschaft in Geilenkirchen und das Berufskolleg Ernährung, Sozialwesen und Technik in Geilenkirchen.

Die Koordinierung aller Maßnahmen dieses Bereiches obliegt dem zuständigen Koordinator für Studien- und Berufsorientierung (StuBO). Dem StuBO steht dabei als zentrale Anlaufstelle ein Berufsorientierungsbüro (BOB) zur Verfügung.

Im Folgenden werden einzelne Maßnahmen in den jeweiligen Jahrgängen in den entsprechenden zeitlichen Abfolgen eines Schuljahres sowie weitere, jahrgangsübergreifende Maßnahmen der Berufsorientierung der Sekundarschule Haaren dargestellt.

Ansprechpartnerin zum Thema Studien- und Berufsorientierung

Silvia Mueller
Studien- und Berufswahlkoordinatorin der Sekundarschule Haaren

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Berufsorientierung im Jahrgang 8

  • Einstieg in den „Berufswahlfahrplan“ der Schule als Zeitplaner für die Klasse; Einführung des Berufswahlpasses (BWP) [Vorgaben: Ordner, Beschriftung, Verzeichnisse etc.]; zuständig sind: Klassen-, Deutsch- und ABL-Lehrer 
  • Einführung von „Berufe aktuell“ und Vorstellung / Arbeiten mit „planet-beruf“; Einbindung in den BWP; zuständig sind: ABL-Lehrer
  • Durchführung des Kompetenzfeststellungsverfahrens hamet2 (Handwerklich-motorischer Eignungstest); zuständig sind: Klassen- und ABL-Lehrer
  • SuS der Jahrgänge 9 und 10 präsentieren die Ergebnisse / Erfahrungen ihrer Praktika; zuständig sind: Klassenlehrer
  • Verfassen von Bewerbungsschreiben und Lebenslauf; Einbindung in den BWP; zuständig sind: Deutsch-Lehrer
  • „Schnupper-Praktikum“ / Tagespraktikum (evtl. als Bewerbung für erstes Schülerbetriebspraktikum) parallel zum Girls’Day / Boys’Day; Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung; zuständig sind: Klassen- und ABL-Lehrer
  • Durchführung der Potenzialanalyse durch einen außerschulischen Träger. Qualifiziertes Personal moderiert die Potenzialanalyse und führt im Anschluss individuell Auswertungsgespräche durch. Die Ergebnisse werden schriftlich dokumentiert. Die Vor- und Nachbereitung finden in der Schule statt. Die Eltern werden aktiv einbezogen; zuständig sind: Klassenlehrer
  • Die Schüler/ -innen der Stufe 8 lernen exemplarisch in drei Berufsfeldern berufliche Tätigkeiten kennen. Das Angebot wird für Schüler/-innen mit besonderem Förderbedarf mit Maßnahmen von außerschulischen Trägern mit eigens dafür qualifiziertem Personal ergänzt

Berufsorientierung im Jahrgang 9

  • Vorstellung des Berufsberaters im Anschluss an das dreiwöchige Schülerbetriebspraktikum, zu den Gesprächen werden auch die Eltern eingeladen; anschl. regelmäßige Sprechzeiten, wobei alle SuS mind. einmal zur Beratung kommen; zuständig sind: Klassenlehrer und Berufsberater
  • Einführung von „Berufe regional“; Einbindung in den BWP; zuständig sind: ABL-Lehrer
  • Schülerbetriebspraktikum (dreiwöchig): Vor- und Nachbereitung des Praktikums, Erstellung einer Praktikumsmappe, Nachbesprechungen, Vorbereitungen für Praktikumspräsentationen, statistische Auswertungen; zuständig sind: Klassen-, Deutsch- und ABL-Lehrer
  • Info-Veranstaltung der Berufskollegs Geilenkirchen zum Angebot der schulischen Berufsausbildung und Vorstellung von Anschlussmöglichkeiten; zuständig sind: Klassenlehrer
  • SuS der 9. und 10. Schuljahre präsentieren die Ergebnisse / Erfahrungen ihrer Praktika den SuS des 8. Schuljahres (jeweils zweistündig pro 8. Klasse); zuständig sind: Klassenlehrer
  • Vorbereitung von Vorstellungsgesprächen; Üben von Eignungstests; zuständig sind: Deutsch-Lehrer und Klassenlehrer
  • Bewerbungsseminar im Rahmen der KURS-Lernpartnerschaft mit der Volksbank Heinsberg: Bewerbungsschreiben & Lebenslauf; Assessment Center (Eignungstest, Selbstpräsentation); Vorstellungsgespräch; zuständig sind: Deutsch-Lehrer und Klassenlehrer
     
  • Besuch des mobilen Berufsinformationszentrums (BIZ mobil) in Geilenkirchen; zuständig sind: Klassenlehrer
  • Besuch der Bildungsmesse „education“ in Heinsberg (gezielte Auswahl interessierter SuS); zuständig sind: ABL-Lehrer

Berufsorientierung im Jahrgang 10

  • Schülerbetriebspraktikum (dreiwöchig): Vor- und Nachbereitung des Praktikums, Erstellung einer Praktikumsmappe, Nachbesprechungen, Vorbereitungen für Praktikumspräsentationen, statistische Auswertungen; zuständig sind: Klassen-, Deutsch- und ABL-Lehrer
  • Informationen des Berufsberaters, zudem regelmäßige Sprechzeiten; zuständig sind: Klassenlehrer und Berufsberater
  • Bewerbungsseminar der AOK in der Schule (jeweils 2 Stunden pro Klasse): Vorbereitung von Vorstellungsgesprächen; Üben von Eignungstests; zuständig sind: Klassen- und ABL-Lehrer
  • Info-Veranstaltung der Berufskollegs Geilenkirchen zum Angebot der schulischen Berufsausbildung und Vorstellung von Anschlussmöglichkeiten; zuständig sind: Klassenlehrer

Weitere, Jahrgangsübergreifende Berufsorientierungsmaßnahmen

  • Freiwillige Teilnahme am Girls’Day / Boys’Day in den Jahrgängen 5 bis 7, bei Bedarf auch in den Jahrgängen 9 und 10; verpflichtende Teilnahme an einem Tagespraktikum für den Jahrgang 8 (siehe oben)
  • Berufsinfotag & Berufspraxistag:
    Beim Berufsinfotag stellen Firmenvertreter in Kurzvorträgen (jeweils ca. 45 Minuten) den SuS der Jahrgänge 8 bis 10 die jeweiligen Ausbildungsberufe vor, anschließend fahren die SuS in einen Betrieb und nehmen dort an einer Betriebsbesichtigung teil.
    Der Berufspraxistag steht unter dem Motto „Berufe hautnah sehen, spüren und erleben!“ Handwerker, Unternehmer und / oder Firmenchefs arbeiten auf dem Schulgelände zusammen mit den SuS und gewähren so Einblicke in die Arbeitswelt.
    Während der Berufsinfotag während der Schulzeit an einem Werktag stattfindet, wird der Berufspraxistag stets an einem Samstag durchgeführt. Beide Tage finden im jährlichen Wechsel im Herbst statt. Bei beiden Veranstaltungen haben die SuS im Vorfeld die Möglichkeit, sich zwei oder mehr Berufe auszusuchen.

Elternarbeit

  • Vor Beginn der ersten Klassenpflegschaftssitzung im 8. Schuljahr werden die Eltern über das BO-Konzept der Schule informiert.
  • In den Herbstferien des gleichen Schuljahres haben die Eltern die Möglichkeit, sich intensiv mit dem BWP auseinander zu setzen. Außerdem werden die Eltern nach Änderungs- und / oder Verbesserungsvorschlägen befragt.
  • Während der Elternsprechtage wird neben dem Leistungsstand der SuS immer die Berufswegeplanung besprochen. Hier geht es vor allem darum, Neigungen, Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der SuS sowie die schulischen Maßnahmen aufeinander abzustimmen, um einen reibungslosen Übergang in eine Ausbildung oder in eine weiterführende Schullaufbahn zu gewährleisten.